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Workshop Partizipation Realisation Tiefenlager

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Gemeinden, dem angrenzenden Staat Deutschland und weiteren Akteuren nach Abschluss des Sachplans geologische Tiefenlager (SGT) gestaltet werden? Im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) strukturierte und moderierte die Stiftung Risiko-Dialog einen partizipativen Prozess zur Klärung der künftigen Rollen, Aufgaben und Formen der Zusammenarbeit.

 

 

Mit dem Abschluss des Sachplans geologische Tiefenlager beginnt eine neue Phase: Die Bewilligungs- und Projektierungsverfahren rücken in den Fokus. Damit stellt sich die Frage, wie die lokale und regionale Mitwirkung künftig organisiert werden soll – transparent, verbindlich und mit klaren Zuständigkeiten. Das BFE lud Vertreter:innen von Gemeinden, Standortkantonen, aus Deutschland, der Nagra sowie weiteren beteiligten Gremien zu zwei Workshops ein. Ziel war es, Erwartungen zu klären und mögliche Strukturen für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln.

 

 

Strukturen klären – Erwartungen abstimmen

Nach kurzen Inputs zur Ausgangslage arbeiteten die Teilnehmenden in Akteursgruppen. Sie sammelten Erwartungen, diskutierten Aufgaben und entwickelten verschiedene Varianten für eine künftige Organisationsstruktur. Diese Modelle wurden im Plenum konkretisiert und anhand definierter Kriterien systematisch bewertet. Die Stiftung Risiko-Dialog strukturierte den Gesamtprozess, gestaltete das methodische Vorgehen und übernahm die externe Moderation. So entstand eine belastbare Grundlage für die zukünftige Ausgestaltung von Mitwirkung, Information und Koordination – als Basis für die kommenden Verfahrensschritte und den weiteren Dialog mit der betroffenen Bevölkerung.

Metadaten

Projekttyp

Bürger:innen-Dialog

Kunde

BFE (Bundesamt für Energie)

Projektstart

1. Juli 2025

Projektende

25. Dezember 2025

Projektland

Schweiz

Ansprechpartner

Matthias Holenstein, Paula Stocker