Zur Realisierung der geforderten Energiewende ist ein breites Massnahmenspektrum notwendig. Dabei öffnet sich verstärkt ein Spannungsfeld zwischen dem für die Deckung der Energienachfrage notwendigen Ausbau von Kapazitäten in Produktion und Distribution sowie der öffentlichen Akzeptabilität vieler dafür angedachter Infrastrukturen.

Diese energiepolitische Entwicklung stellt die Planung, Implementierung und Kommunikation von Energieinfrastrukturen vor neue Herausforderungen. Dabei darf die Lösung bzw. Verhinderung von Konflikten zwischen Betreibern, Bürgern und Organisationen durch Kommunikation nicht als «Akzeptanzbeschaffung» verstanden werden. Vielmehr muss das Projekt von Beginn an so konzeptioniert und kommuniziert werden, dass die betroffenen Bürger einbezogen sind und informierte Entscheidungen treffen können. Damit ein solcher Dialog als transparent und glaubwürdig wahrgenommen wird, ist die Allparteilichkeit der Moderation wichtig. Nicht alle Energieprojekte benötigen (umfassende) partizipative Dialoge. Ein kontinuierliches Monitoring der öffentlichen Wahrnehmung hilft zu entscheiden, wann welche Dialogformen zu prüfen sind.
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