3. August 2026

Wie sieht ein Praktikum aus, wenn Forschung, Dialog und gesellschaftliche Fragestellungen aufeinandertreffen? Seit sechs Monaten ist Stella Harper Teil unseres Teams und arbeitet an Projekten rund um Resilienz, Klimakommunikation und gesellschaftlichen Dialog mit. Im Rückblick erzählt sie, welche Erfahrungen sie besonders geprägt haben, welche Fähigkeiten sie weiterentwickeln konnte und was sie aus ihrer bisherigen Praktikumszeit beim Risiko-Dialog mitnimmt.

 

 

Ob Psychologie, Umweltwissenschaften, Kommunikationswissenschaften oder Politologie – unsere Praktikant:innen bringen ganz unterschiedliche fachliche Hintergründe mit. Während sechs bis neun Monaten arbeiten sie an laufenden Projekten mit, übernehmen Verantwortung und lernen die vielfältigen Aufgaben einer Stiftung an der Schnittstelle von Gesellschaft, Wissenschaft und Praxis kennen. Gleichzeitig bereichern sie unsere Arbeit mit neuen Perspektiven, frischen Ideen und kritischen Fragen. Seit mehr als sechs Monaten ist Stella Harper Teil unseres Teams. In dieser Zeit hat sie bereits an 15 Projekten mitgewirkt, Fokusgruppen begleitet, Workshops unterstützt, Veranstaltungen organisiert sowie Kommunikations- und Forschungsaufgaben übernommen. Zeit für einen Blick auf ihre bisherige Praktikumszeit.

 

 

Kein Tag wie der andere

15 Projekte, Fokusgruppen, Workshops, Veranstaltungen, Literaturrecherchen und Kommunikationsaufgaben – die vergangenen sechs Monate waren für Stella abwechslungsreich. Gerade diese Vielfalt macht für sie den besonderen Reiz des Praktikums aus. «Abwechslungsreich, praxisnah und kollaborativ» – mit diesen drei Begriffen beschreibt Stella ihre bisherige Zeit beim Risiko-Dialog. Mal begleitet sie Fokusgruppen für den Resilienz-Monitor oder den DigitalBarometer und erlebt aus erster Hand, wie unterschiedlich Menschen gesellschaftliche Herausforderungen wahrnehmen. An anderen Tagen recherchiert sie wissenschaftliche Literatur, wertet Interviews aus oder unterstützt die Stiftungskommunikation. Zu ihren persönlichen Highlights zählen ausserdem der Site Visit bei Neustark im Rahmen der Swiss Carbon Removal Platform sowie Veranstaltungen der Climate Week, an denen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommen. «Kein Projekt arbeitet mit denselben Menschen oder denselben Methoden zusammen. Dadurch habe ich gelernt, mich immer wieder auf neue Themen und Fragestellungen einzulassen.» Diese Vielfalt hat nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen erweitert. Besonders weiterentwickeln konnte sie ihre Anpassungsfähigkeit, ihre Selbständigkeit sowie die Fähigkeit, mehrere Projekte gleichzeitig zu koordinieren und den Überblick zu behalten. Ebenso prägend ist für sie die Zusammenarbeit im Team. «Man arbeitet gemeinsam an Projekten, tauscht sich aus und schätzt die Meinungen der anderen sehr. Besonders herausgestochen ist für mich die Offenheit fürs Weiterlernen – interne und externe Weiterbildungen sind selbstverständlich und es gibt den Wunsch, sich ständig weiterzuentwickeln.» Diese Offenheit und Lernkultur haben Stella besonders beeindruckt. Eigene Ideen einzubringen, voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln gehört für sie genauso zum Praktikum wie die Mitarbeit an spannenden Projekten. Mit den Monaten hat sich auch ihr Blick auf erfolgreiche Projektarbeit verändert. «Wirkungsvolle Projekte entstehen nicht am Schreibtisch. Die Perspektiven der Bevölkerung früh einzubeziehen macht Lösungen tragfähiger.»

 

 

Diese Erkenntnis nimmt sie besonders aus ihrer bisherigen Praktikumszeit mit. Gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nicht allein fachlich lösen – sie brauchen den Dialog mit den Menschen, die von ihnen betroffen sind. Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern und die Arbeit an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen möchte Stella deshalb auch in Zukunft weiterverfolgen.

 

 

Wir freuen uns, Stella noch bis Ende September in unserem Team zu haben – und auf die gemeinsamen Projekte und Erfahrungen, die bis dahin noch vor uns liegen.