Die letzten Tagen zeigten einmal mehr, dass Partizipation als Mitwirkung von Stakeholdern oder der Bevölkerung auf ein hohes Interesse stösst. Ähnlich wie unsere Plattform www.apropos.swiss plädiert Anna Jobin in einem Gastkommentar in der NZZ für einen stärken Einbezug der Zivilgesellschaft bei der Ausgestaltung der Digitalisierung. Unsere Gesprächsrunden mit der Bevölkerung zur Künstlichen Intelligenz im Alltag zusammen mit der SATW versuchen genau das in der Praxis umzusetzen. Noch im vergangenen Jahr konnten die ersten beiden Veranstaltungen in Zürich und Bern durchgeführt werden. Am 26. März 2020 findet eine weitere Veranstaltung in Lausanne statt. Die Ergebnisse aus dieser Veranstaltungsreihe sowie aus weiteren KI-Berichten werden im Sommer vorgestellt.

 

Auch im Umgang mit Naturgefahren resp. dem Hochwasserschutz ist Partizipation ein wertvolles Instrument. Unter dem Titel «Betroffene zu Beteiligten machen» hat das Bundesamt für Umwelt eben ein entsprechendes Handbuch publiziert. Viele dort vorgestellten Erfolgsfaktoren wie Gestaltungsspielraum oder die Berücksichtigung des Partizipationsparadoxen gelten auch für den Dialog zu anderen Vorhaben wie Energieinfrastrukturen oder Klimatechnologien.