24. September 2026

Am 17. und 18. September 2026 nahmen Projektleiter Roman Seidl und Projektmitarbeiterin Paula Stocker an der General Assembly des EU-Forschungsprojekts GO-Forward in Barcelona teil. Im Zentrum standen der aktuelle Projektfortschritt, die nächsten Schritte sowie die gemeinsame Roadmap für eine verbesserte zukünftige Geothermieexploration.

 

Die General Assembly fand am Institut Cartogràfic i Geològic de Catalunya (ICGC) statt und brachte die Partner:innen aus den fünf Work Packages von GO-Forward zusammen. Ziel des Treffens war es, aktuelle Ergebnisse auszutauschen, Schnittstellen zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen zu diskutieren und die weiteren Projektschritte abzustimmen. Wir präsentierten gemeinsam mit den Partner:innen von GeoSphere Austria den bisherigen Fortschritt im Work Package 5 und moderierten einen Workshop zur geplanten GO-Forward-Roadmap. Diese soll zum Projektabschluss die wichtigsten Ergebnisse aus allen Arbeitsbereichen zusammenführen und Empfehlungen für zukünftige Aktivitäten in der Geothermieexploration formulieren. Neben technischen Erkenntnissen sollen dabei auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden.

 

 

Forschungsergebnisse zusammenführen und nutzbar machen
Im Zentrum des Workshops stand eine strukturierte Gap-Analyse der bisherigen Projektergebnisse. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Erkenntnisse bereits vorliegen, wo noch Lücken bestehen und wie die verschiedenen Resultate in einer gemeinsamen Roadmap zusammengeführt werden können. Dabei bringt Risiko-Dialog insbesondere die sozialwissenschaftliche Perspektive ein. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die hohe technische Komplexität der in GO-Forward entwickelten geologischen Modellierungsansätze für unterschiedliche Zielgruppen verständlich und anschlussfähig zu machen. «Wir wollen die technische Exzellenz des GO-Forward-Ansatzes zur Exploration geothermischer Potenziale für die politisch-ökonomische Ebene nutzbar machen», sagt Roman Seidl. Paula Stocker und Roman Seidl beteiligten sich zudem an einem Workshop zur Dissemination der Projektergebnisse und erhielten Einblick in die aktuellen Arbeiten der technischen Projektpartner:innen. Der Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, technische Innovation, gesellschaftliche Fragestellungen und Kommunikation bereits während der Entwicklung neuer Methoden zusammenzudenken.

 

 

Die nächste und zugleich letzte General Assembly von GO-Forward wird bei GeoSphere Austria in Wien stattfinden.