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Wissenschaftsdialog Climate Engineering

Während Climate Engineering als Thema in der Öffentlichkeit bisher kaum präsent ist, wird es seit einigen Jahren kontrovers in der Wissenschaft diskutiert, vor allem in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Auf der einen Seite wird angesichts des fortschreitenden Klimawandels die Notwendigkeit dieser Technologien diskutiert, auf der anderen Seite gibt es Sorge vor unkalkulierbaren ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Die wissenschaftliche Forschung findet derzeit vor allem in den USA, in Grossbritannien und in Deutschland statt. In der wissenschaftlichen Debatte gibt es bislang nur in Ansätzen eine gemeinsame, interdisziplinäre Perspektive. Ferner sind die Geisteswissenschaften, insbesondere in der wissenschaftlichen Debatte in der Schweiz, noch wenig eingebunden. Dabei könnte gerade eine interdisziplinäre Perspektive der Komplexität der mit Climate Engineering verbundenen ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen gerecht werden.

Um das Thema Climate Engineering in der Wissenschaftslandschaft der Schweiz stärker zu verankern und eine interdisziplinäre Perspektive auf Chancen und Risiken zu stärken, führten wir in einer Reihe von Workshops einen Wissenschaftsdialog zum Thema mit namhaften Schweizer und internationalen Klimaforschende und -expert_innen mit finanzieller Unterstützung des BAFU durch. Das Ziel des Dialogs war es, sich über den Stand der Forschung und zur Wichtigkeit des Themas auszutauschen und Risiken besser einschätzen zu lernen.

 

Das Ergebnis wurde in einem White Paper zusammengefasst, welches unter Downloads verfügbar ist.

 

Für eine Einführung zum Thema geht es hier zum Beitrag „Climate Engineering: Das Tabuthema in der Klimadebatte“. Zudem geht es hier zu unserem weiterführenden Projekt „Stakeholderdialog Climate Engineering“.
Metadaten

Projekttyp

Dialog, Studie, Beratung, Artikel

Projektstart

31. März 2017

Projektende

1. Januar 2019

Ansprechpartner

Christoph Beuttler

Geschäftsfeld

Klima und Energie

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