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Sicherheitswochen: Krisen verstehen & Handlungsspielräume erkennen

Wie bereitet sich eine Gesellschaft auf eine Krise vor? Was muss getan werden, damit der Schutz der Bevölkerung weiterhin gewährleistet wird? Die Sicherheitswochen – ein Bildungsprogramm des Vereins Sicherheitswochen – richten sich an Jugendliche der Sekundarstufe II und greift genau solche Fragen auf. In unterschiedlichen Formaten setzen sich die Teilnehmenden mit fiktiven, aber realitätsnahen Krisenszenarien auseinander – beispielsweise einer Strommangellage – und reflektieren, wie solche Situationen Gesellschaften fordern und welche Massnahmen ergriffen werden können, um Risiken zu minimieren und Handlungsfähigkeit in Krisen zu bewahren.

 

 

Teil der Sicherheitswochen – gemeinsam umgesetzt

Die Sicherheitswochen werden von der Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr RKMZF über den Verein Sicherheitswochen getragen. Ziel ist es, Jugendlichen die Themen, Akteur:innen und Aufgaben im Sicherheitsverbund der Schweiz näherzubringen. In sogenannten Taskforces entwickeln sie eigene Lösungsansätze zu Krisenszenarien und lernen die Rolle der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) kennen. Gemeinsam mit EBP Schweiz unterstützt die Stiftung Risiko-Dialog die Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung der Sicherheitswochen. Wir verantworten dabei den Themenblock «Krisenresilienz» und übersetzen komplexe Risiko- und Sicherheitsthemen in dialogische, jugendgerechte Lernformate.

 

 

Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn wir uns in einer Krise befinden?

Der Block zu «Krisenresilienz sensibilisiert Jugendliche dafür, wie Jugendliche in Krisensituationen selbst Verantwortung übernehmen können. Im Zentrum stehen Fragen wie «Welche Rolle spielen Solidarität, Kommunikation und Selbstschutz in Krisensituationen?» oder «Was können Jugendliche selbst zur Krisenbewältigung beitragen und wo liegen die Grenzen zwischen mutigem und gefährlichem Handeln?». Quizformate, moderierte Diskussionen und kreative Umsetzungen eröffnen unterschiedliche Zugänge und regen zur aktiven Auseinandersetzung an.

 

Der Block wurde im Herbst 2025 erstmals im Rahmen der Sicherheitswoche am Gymnasium Altdorf durchgeführt. Die dort gewonnenen Erfahrungen fliessen in die Weiterentwicklung ein: 2026 folgen weitere Sicherheitswochen, in denen der Block erneut umgesetzt wird. Ziel ist es, Jugendliche zu stärken, damit sie Krisen nicht nur verstehen, sondern ihre eigene Rolle darin reflektieren und aktiv mitgestalten können.

Metadaten

Projekttyp

Konzepte zu Risiko, Resilienz und Kommunikation

Kunde

Verein Sicherheitswochen, RK MZF

Projektstart

1. Januar 2024

Projektende

31. Dezember 2028

Projektland

Schweiz

Ansprechpartner

Matthias Holenstein, Kristina Koch, Anna-Lena Köng

Partner

EBP Schweiz

Topic

Risiko und Resilienz