Projekt_

Begleitstudie zum Dialog über einen nachhaltigen Mobilfunk in der Schweiz

Der Mobilfunk und die potentiellen Risiken der elektromagnetischen Strahlung von Handys und Antennen sind seit Ende der 90er-Jahren ein Thema öffentlicher Auseinandersetzungen. Wie gefährlich ist „Elektrosmog“ bzw. nichtionisierende hochfrequente Strahlung für die Gesundheit? Diese Frage beschäftigt Anwohner von Mobilfunkantennen, die ihr Kopfweh darauf zurückführen oder sich um ihre Kinder sorgen. Sie beschäftigt Hausbesitzer, die ihre Immobilien entwertet sehen, und Mobilfunkanbieter, die immer länger nach geeigneten Standorten für Antennen suchen müssen. Die Frage beschäftigt auch Behörden, welche die Mobilfunk-Versorgung und die Strahlenbelastung regulieren sowie Wissenschafter, Techniker und Ärzte. Zwar fehlt derzeit ein eindeutiger wissenschaftlicher Kausalbeweis, dass die Strahlung des Mobilfunks unterhalb bestehender Grenzwerte die Gesund- heit gefährdet. Zugleich aber kann die Wissenschaft, allein aus methodischen Gründen, nie einen „Unbedenklichkeitsbeweis“ erbringen. Das und die Uneinigkeit der Wissenschafter über die Bewertung ihrer Erkenntnisse öffnet das Feld für eine breite öffentliche Debatte.

Metadaten

Projektstart

5. Januar 2004

Projektende

13. Juni 2004

Geschäftsfeld

Risikokommunikation und Verhalten

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