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Resilienz Basel – Quo vadis?
Krisen der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht: Gesellschaftliche Resilienz entsteht nicht allein durch funktionierendes Krisenmanagement. Der Kanton Basel-Stadt will deshalb gezielt prüfen, wie die gesellschaftliche Resilienz langfristig gestärkt werden kann – und welche Strukturen, Angebote und Zusammenarbeit es dafür braucht. Die Vorstudie im Jahr 2025 legt dafür die konzeptionelle Grundlage.
Ob Pandemie, Energiekrise oder geopolitische Unsicherheiten – aktuelle und vergangene Krisen zeigen, dass Resilienz mehr ist als Reaktion auf den Ernstfall. Sie entsteht dort, wo gesellschaftliche Akteur:innen vorbereitet sind, Verantwortung teilen und gemeinsam handlungsfähig bleiben. Vor diesem Hintergrund plant der Kanton Basel-Stadt, systematisch zu analysieren, welche bestehenden Angebote und Strukturen zur gesellschaftlichen Resilienz beitragen, wo Lücken bestehen und welche zusätzlichen Ansätze notwendig sind.
Vorgehen und Beitrag der Vorstudie
Im Jahr 2025 unterstützte die Stiftung Risiko-Dialog den Kanton dabei, eine fundierte Auslegeordnung zu erarbeiten und ein geeignetes Vorgehen für das Gesamtvorhaben zu definieren. In Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle der Kantonalen Krisenorganisation (KKO) wurden zentrale Fragestellungen, Zielsetzungen und thematische Schwerpunkte identifiziert.
Im Fokus der Vorstudie stand die Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgrundlagen und Perspektiven. Diese wurden insbesondere im Rahmen eines gemeinsamen Workshops diskutiert, strukturiert und weiterentwickelt. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis von gesellschaftlicher Resilienz zu entwickeln und relevante Themenfelder zu skizzieren – ohne bereits eine systematische Analyse oder konkrete Massnahmen auszuarbeiten.
Die Vorstudie versteht sich bewusst als inhaltliche Vorbereitung: Die vertiefte Bedarfserhebung, die systematische Ausgestaltung von Massnahmen sowie eine detaillierte Umsetzungsplanung können Teil einer möglichen Umsetzungsstudie sein.