Sicherheitskultur & Krisenmanagement | Mehr als Vorschriften, Kontrolle und Überwachung. &

Erfolg durch Vorbereitung und gesellschaftlichen Dialog.

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Die Sicherheitskultur beschreibt das Verhalten von Gruppen, Organisationen oder der Gesellschaft im Umgang mit sicherheitsrelevanten Aspekten. Sie umfasst Fragen, wie offen beispielsweise über Sicherheit und Fehler gesprochen wird.Wie wird ein Beinaheunfall behandelt, um aus ihm zu lernen?

Auch im Krisenmanagement findet eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Risiken und deren Folgen statt. Neben einer stakeholdergerechten Kommunikation ist die vorgängige Diskussion möglicher Szenarien ein zentraler Erfolgsfaktor. Ein gemeinsam ausgerichtetes Vorgehen und der Einbezug Aller ermöglicht eine zielgerichtete Bewältigung.

Projektreferenzen Sicherheitskultur

Umgang mit Beinaheunfällen
Im Auftrag des Elektrizitätswerks Zürich (ewz) startete die Stiftung Risiko-Dialog Anfang 2012 ein Projekt, um die firmeninterne Sicherheitskultur zu stärken. In ihrer Arbeit sind die Mitarbeiterteams täglich grossen Gefahren wie Hochspannung, schweren Arbeitsmaschinen oder dem Verkehr ausgesetzt. Eine risikobewusste Sicherheitskultur kann in diesem Umfeld Leben retten, Unfälle verhindern und helfen, Schäden zu vermeiden. Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Umgang zum Beispiel mit Beinahe-Unfällen zu untersuchen, um Handlungsoptionen aufzuzeigen. In einem zweiten Schritt wird von Arbeitsteams und Management erarbeitet, wie die Sicherheitskultur gestärkt werden kann. Dabei wird auf bestehendes Wissen aus der Wissenschaft, vor allem aber auch aus der Praxis aufgebaut.

Kontaktpersonen: Matthias Holenstein, Roman Högg

 

Projektreferenzen Krisenmanagement

Bundesstab ABCN (seit 2011)
Die Stiftung Risiko-Dialog unterstützt in einem Konsortium den neu geschaffenen Bundesstab ABCN der Schweiz, der alle Bundesämter zu einem strategischen Beratungsorgan des Bundesrats zusammenbringt. Die mehrjährigen Arbeiten umfassen konzeptionelle Beratung als auch die Vorbereitung einer umfassenden Erdbebenübung für 2012.

 

Geothermie St. Gallen (seit 2011)
Das Geothermieprojekt in St. Gallen betreibt ein umfassendes Risikomanagement. Zum Umgang mit Restrisiken gehörtzudem ein Krisenmanagement, um auch auf Unerwartetes vorbereitet zu sein. Dabei wird zwischen dem operativen und dem strategischen Krisenmanagement unterschieden, die andere Antworten erfordern.

 

Erfolgreiche Krisenkommunikation beginnt vor der Krise (2007)
Wer in der Krise kommunizieren will, hat keine leichte Aufgabe. Die Praxis zeigt, dass fast immer von der einen oder anderen Seite Kritik laut wird. Der Artikel der Stiftung Risiko-Dialog beschreibt Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren der Krisenkommunikation und geht auf die Bedeutung der Kommunikation vor der eigentlichen Krise ein.
Publiziert im Bulletin zur schweizerischen Sicherheitspolitik 2007

Kontaktperson: Matthias Holenstein, Roman Högg

Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Technoparkstrasse 2 | 8406 Winterthur | Tel. +41 52 551 10 01 | Fax +41 52 551 10 09
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