DEBATTE ÜBER NATURGEFAHREN IN DER SCHWEIZ
Die Stiftung Risiko-Dialog hat Anfang 2008 ein Projekt zur Naturgefahren-Kommunikation gestartet. Ziel ist es, die Debatte über Naturgefahren in ein Modell zu fassen, um daraus Strategien für eine effektive Kommunikation abzuleiten. Die Interviews mit unterschiedlichen Experten zeigen, worüber aktuell debattiert wird, wie z.B. Gefahrenkarten.
::: Mehr zum Naturgefahren-Projekt

GEFAHRENKARTEN ONLINE
Gefahrenkarten zeigen, wo und wie Siedlungsräume durch Naturgefahren bedroht sind. Zurzeit ist rund die Hälfte der Gefahrenkarten erstellt und teilweise online abrufbar. Mit einer Suche nach der eigenen Wohnadresse kann jeder die Gefährdung seines Hauses prüfen. Eine Auswahl der Online-Gefahrenkarten:
Kanton Bern
Kanton Luzern
Kanton Nidwalden
Kanton Obwalden
Kanton Zürich
Linksammlung der kantonalen Fachstellen

EREIGNISANALYSE HOCHWASSER 2005
Beim schadenreichsten Hochwasser seit 100 Jahren verloren 6 Menschen ihr Leben, die Schadenssumme belief sich auf 3 Milliarden Franken. Die vom Bund in Auftrag gegebene „Ereignisanalyse Hochwasser 2005“ zieht Schlüsse für den zukünftigen Umgang mit Naturgefahren.

NATURKATASTROPHEN DER VERGANGENHEIT
Im „Historischen Lexikon der Schweiz“ gibt der Umwelthistoriker Prof.
Dr. Christian Pfister einen Überblick über Naturkatastrophen in der Schweiz seit 1500. Er zeigt auf, wie sich die Deutung als Strafe Gottes und die Bewältigung mittels Bettelbrief im Laufe der Geschichte verändert haben:

Die Seite der Nationalen Plattform Naturgefahren PLANAT bietet eine chronologische Übersicht über vergangene Naturkatastrophen in der Schweiz.

INFORMATIONEN ZUR FRÜHWARNUNG

Mitentscheidend für die Verringerung von Schäden bei Naturgefahren ist die Frühwarnung. Diese ermöglicht es, Vorkehrungen zu treffen, z.B. Wertgegenstände vom Keller in die oberen Stockwerke zu bringen.
MeteoSchweiz informiert über die aktuelle Gefahrensituation online oder via Wetter-Alarm per SMS.

STUDIE ÜBER EMOTIONEN IN DER RISIKOKOMMUNIKATION
Wer sich die negativen Emotionen bei einem Hochwasser vorstellen kann, ist eher bereit, in Schutzmassnahmen zu investieren. Das ist eine Schlussfolgerung aus der aktuellsten Studie von Prof. Dr. Michael Siegrist von der ETH Zürich und Prof. Dr. Heinz Gutscher von der Universität Zürich:
Natural Hazards and Motivation for Mitigation Behavior: People Cannot Predict the Affect Evoked by a Severe Flood. Risk Analysis, Vol. 28, No. 3, 2008.

FACHMESSE GEOPROTECTA
Vom 13. bis 15. November 2008 findet die 1. Schweizer Fachmesse für integrales Risikomanagement von Naturgefahren und Klimafolgen auf dem St. Galler Messegelände statt. Die Messe richtet sich an Produkthersteller, Behörden, Einsatzkräfte sowie Dienstleister und zeigt Produkte und Dienstleistungen des integralen Risikomanagements von Naturgefahren und Klimafolgen.

 

 

 

 

Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Hirtenweg 7 | 9010 St. Gallen | Tel. +41 52 551 10 01 | info@risiko-dialog.ch
Joomla Templates by Wordpress themes free
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok