Klima und Energie | Publikationen

Bei der Gestaltung der künftigen Stromversorgung müssen oft gegenläufige Ziele in Einklang gebracht werden. Zur Erarbeitung bestmöglicher Energiestrategien wurden unter Einbezug des Wissens von Experten der Energieindustrie schon verschiedenste Studien durchgeführt. Doch wie stellen sich die Schweizerinnen und Schweizer die Stromzukunft vor und welche Präferenzen haben sie innerhalb der Zielkonflikte dieser Mammutaufgabe?


Die Stiftung Risiko-Dialog untersuchte die Präferenzen und Vorstellungen der Schweizer Bevölkerung zur Stromzukunft. Die Studie zeigt: Die Bevölkerung befürwortet regenerative Energieträger sowie einen Ausstieg aus der Atomkraft. Wichtig dabei: Die Schweizer sind sich der Kosten und möglicher Konflikte bei der Umsetzung bewusst. Bei Zielkonflikten sind der Bevölkerung vor allem der langfristige Gesundheits-, Klima- und Ressourcenschutz wichtig. Im Weiteren folgt die Gewährleistung eines bezahlbaren Strompreises, erst später die Unabhängigkeit der Versorgung. Befragt wurde ein repräsentatives Panel bestehend aus 1‘000 Schweizer/innen in allen Sprachregionen des Landes. 


Am 24. Mai 2012 diskutierten Experten aus Politik, Energiebranche und NGOs Chancen und Grenzen von Dialogformen beim Ausbau Erneuerbarer Energien. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass der Einbezug von Interessengruppen und der Bevölkerung tragfähige Lösungen unterstützt.


Stromdebatte Schweiz und Deutschland
Die Ereignisse in Fukushima haben die Energiedebatte verändert. Neben Entscheidungen rund um Kernkraft gilt es bei künftigen Projekten Beteiligte vor Ort zu integrieren. Ebenso zentral ist der internationale Kontext im Dialog um die Stromzukunft.


Prof. Dr. em. Matthias Haller zum Unglück in den Atomreaktoren in Fukushima (St. Galler Tagblatt, 16. April 2011)

::: Vom Katastrophenrisiko zur Dialog-Chance (St. Galler Tagblatt)


Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Hirtenweg 7 | 9010 St. Gallen | Tel. +41 52 551 10 01 | info@risiko-dialog.ch
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