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Szenario einer schweren Trinkwassermangellage in den Regionen des Kantons St. Gallen – Vorsorgekommunikation im Kontext gesellschaftlicher Resilienz
Wie kann die lokale Bevölkerung in den Regionen des Kantons St. Gallen auf eine mögliche schwere Trinkwassermangellage vorbereitet werden? Im Rahmen eines Workshops mit den Kommunikationsverantwortlichen RFS im Kanton St. Gallen wurden wir eingeladen, Konzepte und Perspektiven gesellschaftlicher Resilienz vorzustellen. Im Anschluss ging es darum, gemeinsam mit den Teilnehmenden zu erarbeiten, was diese Ansätze konkret für das Szenario einer schweren Trinkwassermangellage bedeuten könnten.
Nach einem Impulsreferat zum Thema gesellschaftliche Resilienz folgte ein strukturiertes Brainstorming: Wie könnte die Vorsorgekommunikation in den Regionen des Kantons St. Gallen gestaltet werden, damit sie die lokale Bevölkerung frühzeitig erreicht und wirkungsvoll auf eine mögliche Trinkwassermangellage vorbereitet? Schnell wurde deutlich, dass die Sensibilisierung der Bevölkerung und der richtige Zeitpunkt der Kommunikation zentrale Herausforderungen darstellen. Damit Präventionskommunikation wirksam ist, muss sie zielgruppenspezifisch, alltagsnah und verständlich gestaltet werden. Ebenso wichtig ist eine Vielzahl an Kommunikationskanälen sowie eine enge Zusammenarbeit mit Gemeinden und Führungsstäben.
Der Workshop zeigte eindrücklich: Resilienz entsteht nicht erst in der Krise, sondern bereits in ihrer Vorbereitung. Eine frühzeitige, klare und bürgernahe Kommunikation ist entscheidend, um die Bevölkerung auf eine schwere Trinkwassermangellage vorzubereiten und Handlungsspielräume zu eröffnen.