Naturgefahren & Klima | Kommunikationsstrategien für Akteure im Themenfeld der Schweizer Naturgefahren

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In den letzten Jahren haben Extremereignisse und die dadurch verursachten Schäden stark zugenommen. Eine Zunahme von Naturgefahren ist unter anderem eine Folge des Klimawandels und die Abschätzung der mit Naturgefahren verbundenen Schäden z.B. aufgrund von Stürmen oder Überschwemmungen lässt sich an Statistiken ablesen. Demnach sind die naturbedingten Schäden sowohl weltweit, als auch in der Schweiz stark angestiegen.

Naturgefahren sind in der jüngeren Vergangenheit aus dem Fachdiskurs in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Diese Entwicklung erfordert ein umfassendes Risikomanagement, wobei die Risikokommunikation eine entscheidende Rolle spielt.

 

Projektreferenzen

 

 

Wissenschaftsdialog Climate Engineering

Die Stiftung Risiko-Dialog führte Ende 2016 bis Anfang 2017 in einer Reihe vom Workshops einen Wissenschaftsdialog zum Thema Climate Engineering mit namhaften Schweizer und internationalen Klimaforschern und -Experten mit finanzieller Unterstützung des BAFU durch. Das Ziel des Dialogs war es, sich über den Stand der Forschung und zur Wichtigkeit des Themas auszutauschen und Risiken besser einschätzen zu lernen.

Das Ergebnis wurde in einem White Paper zusammengefasst, welches hier ab 5. Mai 2017 bezogen werden kann:
www.risiko-dialog.ch/whitepaper

Für eine Einführung zum Thema folgen Sie bitte diesem Link:

http://www.risiko-dialog.ch/themen/naturgefahren-und-klima/publikationen/631-climate-engineering-das-tabuthema-in-der-klimadebatte

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Synthesebericht «Die Privatversicherer in der Naturgefahren-Debatte – aus Sicht von Experten, Medien und Bevölkerung»

Der Synthesebericht identifiziert Handlungsfelder und führt Empfehlungen zu künftigen Herausforderungen an das Schweizer Elementarversicherungs-System bezüglich Extremereignissen, Zusammenarbeit der Akteure oder der Positionierung der Privatversicherer im Gesamtverbund aus.

Natur – Gefahr. Zwei Begriffe, die Emotionen wecken. Die Studie «Die Privatversicherer in der Naturgefahren-Debatte – aus Sicht von Experten, Medien und Bevölkerung» hat zum Ziel, die Wahrnehmung und Rollen der Versicherer zu reflektieren und Empfehlungen zur engagierten Positionierung und Kommunikation im gesamtgesellschaftlichen Kontext aufzuzeigen.

Der Synthesebericht bringt interessante Erkenntnisse unseres Naturgefahren-Projekts in kurzer Form zusammen. Er formuliert 16 Thesen zu vier übergeordneten Handlungsfeldern und führt sieben Empfehlungen zu künftigen Herausforderungen an das Schweizer Elementarversicherungs-System detailliert aus. Etwa bezüglich Extremereignissen, der Zusammenarbeit in der Akteurslandschaft oder der Positionierung der Privatversicherer im Gesamtverbund. Wie der Titel verrät, liegt ein Schwerpunkt auf der Rolle der Privatversicherer – jedoch finden sich darin auch für weitere an Naturgefahren interessierte Kreise spannende Inhalte – gerade zum Zusammenspiel der Akteure und der Kommunikation. Die Erkenntnisse basieren auf Tiefeninterviews mit Experten, wissenschaftlicher Literatur, Medienanalysen und Bevölkerungsbefragungen.

::: Synthesebericht «Die Privatversicherer in der Naturgefahren-Debatte – aus Sicht von Experten, Medien und Bevölkerung» (pdf, 4,5 MB)


Klimafreundliches Verhalten mit innovativen Dialogformen fördern - Die Zurich Klimainitiative (2009-2011)

Um Menschen für konkretes klimabewusstes Handeln zu sensibilisieren und Anreize für nachhaltige Massnahmen zu schaffen, wurde in Kooperatoin mit der Zurich Versicherung Schweiz eine Klimainitiative lanciert. Mit regional durchgeführten Dialogveranstaltungen wurde vor Ort auf die Klimathematik aufmerksam gemacht. Die Dialogveranstaltungen thematisierten vielfältige Möglichkeiten eines klimafreundlichen Verhaltens – sei es als Unternehmen oder Einzelperson. Die Veranstaltungen motivierten die Gäste, gemeinsam über klimabewusstes Verhalten nachzudenken und sich, z.B. im Bereich des lokalen Gewerbes, über den Schutz vor Naturgefahren auszutauschen. Erfahrene Experten referierten über klimafreundliche Architektur, diskutierten den Einfluss des Klimawandels auf Naturgefahren oder gaben Hilfestellungen, um die eigene Unternehmensstrategie in Bezug auf Klimaschutz zu reflektieren.

Ein Klimapreis motivierte Menschen und Unternehmen zusätzlich, sich in ihrer Umgebung aktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die Zurich Schweiz engagiert sich damit mit ihren Kunden im Klimathema – bewusst unabhängig vom täglichen Versicherungsgeschäft. Die Stiftung Risiko-Dialog garantierte mit ihrer Unabhängigkeit, Neutralität und Fachkompetenz die Glaubwürdigkeit der Veranstaltungen und der Preisvergabe. Der Zurich-Klimapreis prämierte klimafreundliche Projekte und wurde jeweils im festlichen Rahmen in den Regionen Zürcher Oberland, Fürstentum Liechtenstein, Ostschweiz und Mitte sowie in der Suisse Romande vergeben.

::: Webseite des Zurich-Klimapreis

Workshop Naturgefahren: Kommunikation von Unsicherheiten

Naturgefahren-Fachleute wissen, das in naturwissenschaftlichen Betrachtungen Unsicherheiten stecken. Weder sind Gefahrenkarten exakt richtig, noch sind Entscheidungen in der Intervention eindeutig. Der Umgang mit Unsicherheiten als "soft factors" kann Fachleuten oder Gemeindeverantwortlichen manchmal Kopfzerbrechen bereiten. Eine Sorge kann sein, dass die gesamte Arbeit beim Kommunizieren von Unsicherheiten in Frage gestellt werden könnte. Aus der Praxis der Risikokommunikation ist jedoch bekannt: gerade das aktive Thematisieren von Unsicherheiten stärkt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen. Allerdings sollten in der Unsicherheitskommunikation bestimmte Regeln beachtet werden.

Zum Thema Kommunikation im Bereich Naturgefahren bot die Stiftung Risiko-Dialog einen Workshop für alle an, die sich für die Problematik bei der Kommunikation von Unsicherheiten interessieren und in einem experimentierfreudigen Kreis Strategien erarbeiten wollten.

::: Informationen zu den Workshops

 

Ausgewählte Publikationen

Artikel

IDRC Davos 2008
::: Natural Hazard Communication and the Role of the Insurance
Industry [pdf, 48 KB]

riskBRIEF

Seite 1: Herausforderung für die Kommunikation
::: riskBRIEF 1/2011 [pdf, 429 KB]

Seite 1: Naturgefahren? Kein Interesse
::: riskBRIEF 3/2009 [pdf, 807 KB]

Seite 3: Naturgefahren - Emotionen und Forderungen
::: riskBRIEF 3/2008 [pdf, 348 KB]

Seite 1: Naturgefahren als Risiko
::: riskBRIEF 1/2007 [pdf, 1.5 MB]

riskMAIL Thema Naturgefahren
::: riskMAIL 3/2008
   

 

Kontaktpersonen: Matthias Holenstein

Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Hirtenweg 7 | 9010 St. Gallen | Tel. +41 52 551 10 01 | info@risiko-dialog.ch
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