Nano-, Gen- & Biotechnologien | Die enorme Bedeutung der Nano-, Gen- und Biotechnologien als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts verpflichtet zur strukturierten gesellschaftlichen Debatte.

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Die Anwendung der Gen- und Biotechnologie in der Medizin und deren Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, grüne Gentechnologie und die Einflüsse auf Landwirtschaft und Ernährungsindustrie, sowie Nanotechnologien als neuer „Massstab“ in zahlreichen klassischen Technologien, werden unsere Zivilisation grundlegend verändern.
Die Gestaltung einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Nano-, Gen- und Biotechnologien hat bei der Stiftung Risiko-Dialog lange Tradition.  Seit den 1990er Jahren verbindet die Stiftung ihre Dialog-Kompetenz mit fundierten Kenntnissen über diese Technologien.

 

Nano-, Gen- und Biotechnologien

Studie: „Nanotechnologien aus der Sicht von Konsumenten - Was Verbraucher wissen und was sie wissen wollen“ -Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Bern, und der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen, haben Forscherinnen und Forscher der Universitäten Stuttgart und St. Gallen 100 qualitative Tiefeninterviews in Deutschland und der Schweiz durchgeführt und die Daten mit der Vorgängerstudie aus 2008 verglichen. Die Studie „Nanotechnologien aus der Sicht von Konsumenten - Was Verbraucher wissen und was sie wissen wollen“ wurde am 24. April 2012 in Bern vorgestellt. Deutlicher Befund:  Der Nano-Hype verblasst.

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Informationsplattform Nano-Sicherheit.de (2008 - heute)
Die Stiftung Risiko-Dialog hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung die Internet-Plattform «Nano-Sicherheit.de» wissenschaftlich begleitet und redigiert. Die Informationen und Links sind gegliedert in die Themenschwerpunkte Definition, Rechtsrahmen, Risikobewertung, Risikomanagement, öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation. Zudem bietet ein Glossar die Erklärung von Begriffen von A wie Aerosol bis Z wie Zellgängigkeit. Zielgruppe sind Unternehmen, Wissenschafter, Verbraucher und Behörden sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Plattform bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand sowie über die Diskussion um potenzielle Chancen und Risiken von Nanotechnologien.

www.nano-sicherheit.de

 

Information und Transparenz entlang des Produkt-Lebensweges von Nanomaterialien (2008 – heute)
Im BASF Dialogforum Nano 2009/2010 erstellten Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen gemeinsam mit Mitarbeitenden der BASF SE konkrete Empfehlungen zu verschiedenen Informationsinstrumenten wie z.B. Sicherheitsdatenblatt, Technische Information, Schulungen, Webauftritten, Hotlines. Zentrale Fragestellung des Dialogs war: „Wer soll was, mit welchen Mitteln, von wem, zu welchem Zweck, wann erfahren können?“

Der Abschlussbericht liegt nun in englischer und deutscher Sprache vor und steht zum Download bereit:

::: BASF Dialogforum - Information und Transparenz entlang des Produkt-Lebensweges von Nanomaterialien, (PDF, 955 KB)

::: BASF Dialogueforum Nano - Information and Transparency Along the Product Life Cycle of Nanomaterials (pdf, 800kb, english version)

 

Die Studie „Nanotechnologien aus der Sicht von Konsumenten - Was Verbraucher wissen und was sie wissen wollen“ wurde am 24. April 2012 in Bern vorgestellt.

Deutlicher Befund:  Der Nano-Hype verblasst.

Das Wissen insbesondere zu den verschiedenen Anwendungsbereichen und zum Nutzen nimmt ab. Die Befragten kannten im Durchschnitt 2 Anwendungsfelder weniger als noch 2008. Dagegen wird das Wissen über Risikofragen immer präziser. Dementsprechend steigt die Unsicherheit in der Bewertung. 40% der Befragten stellen fest, dass Nanotechnologien aus dem Blickfeld geraten sind und bilden ihre eigenen Hypothesen woran das liegen könnte: Ein Teil denkt, dass „Nano gar nicht funktioniert hat“ und deshalb nicht mehr damit geworben werde, der andere Teil vermutet, dass „Nano ein Forschungsthema“ sei und noch gar nicht auf dem Markt. Dabei würden fast zwei Drittel Nanoprodukte gerne ausprobieren.

Die Kommunikationsstrategien verschiedener Branchen, von Behörden und Wissenschaftlern sollten auf den Prüfstand: „Unternehmen, Behörden, NGOs und vor allem die Wissenschaftler haben viel zu wenig kommuniziert. Die Unsicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten hat deutlich zugenommen“, so eines der zentralen Ergebnisse der Studie. Bedenklich müsse auch stimmen, dass der Nutzen von Nanotechnologien vor allem mit Zeitersparnis beim lästigen Putzen verbunden wird. „Es ist offensichtlich nicht gelungen, die Breite der Innovationen und den verantwortungsvollen Umgang damit ausreichend zu kommunizieren“, so die Forscher.

::: Download der Studie „Nanotechnologien aus der Sicht von Konsumenten – Was Verbraucher wissen und was sie wissen wollen“

::: Download der Kurzfassung (Deutsch)

::: Download der Kurzfassung (Englisch)

::: Nanoportal des BAG

 

Ausgewählte Publikationen - Nanotechnologien

Publikationen

Information und Transparenz entlang des Produkt-Lebensweges von Nanomaterialien

Im BASF Dialogforum Nano 2009/2010 erstellten Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen gemeinsam mit Mitarbeitenden der BASF SE konkrete Empfehlungen zu verschiedenen Informationsinstrumenten wie z.B. Sicherheitsdatenblatt, Technische Information, Schulungen, Webauftritten, Hotlines.

Zentrale Fragestellung des Dialogs war: „Wer soll was, mit welchen Mitteln, von wem, zu welchem Zweck, wann erfahren können?“

Der Abschlussbericht liegt nun in englischer und deutscher Sprache vor und steht zum Download bereit:

::: BASF Dialogforum - Information und Transparenz entlang des Produkt-Lebensweges von Nanomaterialien, (PDF, 955 KB)

::: BASF Dialogueforum Nano - Information and Transparency Along the Product Life Cycle of Nanomaterials (pdf, 800kb, english version)

 

BAG Dialogplattform Konsumenteninformationen zu Nano-Produkten - Bericht

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat zusammen mit der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen, im Dezember 2010 den Bericht über die Dialogplattform Konsumentinformationen zu Nano-Produkten veröffentlicht. Der Bericht fasst die Ergebnisse des Stakeholder-Dialogs zusammen, der seit dem Frühjahr 2009 existiert und in dem 20 VertreterInnen aus Industrie-Verbänden, Detailhandel, Konsumentenorganisatioen und Behörden über transparente Konsumenteninformation im Bereich der Nanotechnologien diskutierten.

::: Link zur Nanotechnologie-Seite des BAG

 

NanoKommission der deutschen Bundesregierung - Abschlussbericht

Am 2. Februar 2011 wurde in Berlin der Abschlussbericht der NanoKommission der deutschen Bundesregierung offiziell vorgestellt. Der 72-seitige Bericht der zweiten Arbeitsphase der NanoKommission (2009-2011) bündelt die Ergebnisse und Empfehlungen der 5 Arbeitsgruppen aus Politik, Behörden, Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltorganisationen. Dr. Antje Grobe von der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen, führte die Berichtkonsolidierung und verfasste den Abschlussbericht.

::: Link zum Abschlussbericht der NanoKommission

 

International Handbook On Regulating Nanotechnologies – Veröffentlichung

Mit dem Artikel „Risk Governance in the Field of Nanotechnologies: Core Challenges of an Integrative Approach“ haben sich Prof. Dr. Ortwin Renn (Stiftungsrat) und Dr. Antje Grobe (Mitglied der Geschäftsleitung) an dieser Veröffentlichung beteiligt und ihre Erfahrung aus langjähriger Forschung und Praxis einbringen können.

::: Link zur Buchveröffentlichung

 

Grobe, A., Renn, O., Jaeger, A. (2008): Risk Governance of Nanotechnology Applications in Food and Cosmetics, herausgegeben vom International Risk Governance Council, Genf

::: IRGC Report [1.4 mb]

 

Veröffentlichungen im Kontext der Universität Stuttgart:

Grobe, A., Schneider, C, Schetula, V., Rekic, M., Nawrath, S. (2008): Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen, herausgegeben von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin

::: Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen [367 kb]

Grobe, A., Schneider, C., Rekic, M. Schetula, V. (2008): Nanomedizin Chancen und Risiken, herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.

::: Nanomedizin: Chancen und Risiken [1.1 mb]

Ausgewählte Publikationen

Publikationen von Antje Grobe und ihrem Team
::: Ausgewählte Publikationen im Bereich Nanotechnologien

Medienanalyse

Nanotechnologie im Spiegel der Medien

Medienanalyse zur Berichterstattung über Chancen und Risiken der Nanotechnologie, Januar 2001 – April 2005
::: Kurzfassung der Medienanalyse und weitere Infos

riskBRIEF

Thema Nanotechnologien
::: riskBRIEF 1/2009 [pdf, 650kb]

 

Seite 3: Nanotechnologie in Lebensmitteln
::: riskBRIEF 4/2007 [pdf, 379kb]

 

Seite 3: Stakeholder entwickeln Best-Practice-Ansätze im Dialog
::: riskBRIEF 3/2007 [pdf, 275kb]

 

Seite 1: Nano: Positive Medienberichte
::: riskBRIEF 4/2005 [pdf, 316kb]

 

Seite 3: Stakeholder vernetzen Wissen
::: riskBRIEF 3/2005 [pdf, 490kb]

Bücher und Broschüren

NanoKommunikation

Leitfaden zur Kommunikation von Chancen und Risiken der Nanotechnologie für kleine und mittelständische Unternehmen in Hessen. Konzipiert von der Stiftung Risiko-Dialog. Der Leitfaden kann in gedruckter Form kostenlos bei der Stiftung Risiko-Dialog bestellt werden.
::: Broschüre [pdf, 1.14 mb]

::: Supplement zur Broschüre [pdf, 908 kb]

 

Ausgewählte Publikationen - Gentechnologien

Datenträger (CD-ROM)

Pro und Contra "grüne" Gentechnik - Interviews, Dokumente und Links zu Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung

2. Auflage, 2002

(Begleitmaterial zur Fallstudie "BonGentis - Ein Unternehmen im Spannungsfeld der Interessen"), Christoph Meili
::: Mehr Informationen

 

Kontaktperson: Daniel Gregorowius

Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Hirtenweg 7 | 9010 St. Gallen | Tel. +41 52 551 10 01 | info@risiko-dialog.ch
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