Kommunikation & Risiko | Neben den Fachthemen beschäftigt sich die Stiftung Risiko-Dialog mit dem Querschnittsthema: Umgang mit Risiken (Risk Governance).

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Suffizienz | Innovative Ansätze zur Nachhaltigkeit

Um ökologische Ziele wie Ressourcen- oder Klimaschutz zu erreichen, ist die Anwendung grüner Technologien alleine nicht ausreichend. Denken Sie nur an die angestrebte 2000 Watt Gesellschaft. Daher gewinnt Suffizienz als zentrale Strategie einer nachhaltigen Gesellschaft kontinuierlich an Bedeutung. Damit Suffizienz aber nicht nur als Verzichtsstrategie erlebt und umgesetzt wird, sondern darüber hinaus auch mit positiven Attributen, z.B. Freiheit, Verantwortung oder Trendbewusstsein assoziiert werden kann, sind dringend neue und kreative Ideen gefragt.

Aktuell - Projektwerkstätten

Im Rahmen von drei Werkstätten soll Suffizienz im Kontext der Themenfelder Wohnen, Mobilität und Konsum diskutiert werden. Die Stiftung Risiko-Dialog bietet pro Themenfeld jeweils vier Initianten von innovativen Projektideen die Möglichkeit, ihre Ideen vor einem praxiserfahrenen, interessierten und interdisziplinären Expertenteam zu reflektieren und konstruktive Inputs für die Weiterentwicklung abzuholen. Zusätzlich wird in jeder Werkstatt diejenige Idee ausgewählt, die am meisten Potenzial hat. Der oder die entsprechende Ideen-InitiantInnen erhält die Möglichkeit seine Idee im Herbst 2016 im Rahmen einer Veranstaltung der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und dort die Idee zu vermarkten sowie wichtige Kontakte zu knüpfen.

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Solidarität | Gegenseitige Unterstützung von Gruppen und Individuen

Solidarität – also die gegenseitige Unterstützung von Gruppen und Individuen – war früher eines der Grundprinzipien menschlichen Zusammenlebens. Der gesellschaftliche Wandel hat zu einem Bedeutungsverlust solidarischen Handelns geführt. Heute spielt die Eigenverantwortung des Individuums eine immer grössere Rolle. Über diesen Wertewandel wird in der Öffentlichkeit und den Medien intensiv debattiert. Die Stiftung Risiko-Dialog nimmt diese Debatte auf und beschäftigt sich mit den Risiken, die dem Solidaritätsprinzip innewohnen, aber auch mit jenen Risiken, die bei der Entsolidarisierung entstehen können.

Ausgewählte Publikationen - Solidarität

riskBRIEF

Seite 3: Dialog zwischen den Generationen
::: riskBRIEF 2/2007 [pdf, 1.3mb]

 

Seite 1: Naturgefahren als Risiko
::: riskBRIEF 1/2007 [pdf, 1.6mb]

 

Seite 3: Elementarschäden strapazieren das Solidaritätsprinzip
::: riskBRIEF 1/2007 [pdf, 1.6mb]

 

 

Sicherheitsgesellschaft | Streben nach Sicherheit

Die Sicherheitsindustrie boomt. Kinder wachsen zwischen Treppengittern, Steck-dosenschutz und Fenstersicherungen auf. Erwachsene bewegen sich zwischen Überwachungskameras und Viren-schutzprogrammen. Woher kommt das zunehmende gesellschaftliche Streben nach Sicherheit und wohin führt es? Die Stiftung Risiko-Dialog hat sich mit der Dynamik hin zum Streben nach Sicherheit beschäftigt, welches selbst ein Risiko darstellen kann.

Ausgewählte Publikationen - Sicherheitsgesellschaft

riskVOICE

Fluchtpunkt Sicherheit

Das gesellschaftliche Streben nach Sicherheit ist Thema der Ausgabe Nummer 5 der Beitragssammlung riskVoice. Woher kommt das Sicherheitsstreben und wohin führt es? Zu Wort kommen Autoren aus der Literaturwissenschaft, der Ökonomie, des Strafvollzugs sowie aus der Zukunfts- und Risikoforschung.
::: riskVOICE 005

Artikel

Tages Anzeiger, 14. Juni 2008
::: Grosse Leistung im weltweiten Klimaschutz

 

Neue Zürcher Zeitung, 29./30. September 2001
::: Verwundbarkeit als neue Dimension im Risiko-Management

 

 

Misstrauen | Balance zwischen Misstrauen und Vertrauen

Die Suche nach der verlorenen Glaubwürdigkeit von Unternehmen
und Institutionen läuft auf Hochtouren. Vertrauensbildende Massnahmen sind in aller Munde. Doch: Die Frage lautet nicht, wie Vertrauen möglichst rasch wieder hergestellt wird, sondern: Wie gelingt eine sinnvolle Balance zwischen Misstrauen und Vertrauen im eigenen Unternehmen, in persönlichen Beziehungen oder zu konkurrenzierenden Organisation zu finden. Die Stiftung Risiko-Dialog ist Strategien für den Aufbau eines "gesunden Misstrauens" nachgegangen.

Ausgewählte Publikationen - Misstrauen

riskVOICE

Fürchte Dich! - Leben in der Misstrauensgesellschaft

Die Suche nach der verlorenen Glaubwürdigkeit läuft auf Hochtouren. Misstrauen blüht. Es gibt Gründe genug, sich zu fürchten und ein "gesundes Misstrauen" zu pflegen.

::: riskVOICE 004

 

Phantomrisiken | Phänomene gesellschaftlicher Ungewissheit, mit denen Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden werden, ohne dass diese naturwissenschaftlich eindeutig nachgewiesen sind.

Phantomrisiken - unberechenbare Gefahren?
Phantomrisiken sind regelmässig in den Schlagzeilen: Elektrosmog, UV-Strahlung oder Amalgam sind Beispiele dafür. Mit Phantomrisiken werden Phänomene gesellschaftlicher Ungewissheit beschrieben, mit denen Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden werden, ohne dass diese naturwissenschaftlich eindeutig nachgewiesen sind.

Phantomrisiken - real und relevant
In neuen Technologien, Materialien, Produkten oder Produktionsweisen werden plötzlich gesundheits- und umweltschädigende Wirkungen vermutet, obwohl diese nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht eindeutig nachgewiesen werden können. Allein dieser Verdacht kann reale Folgen haben. Phantomrisiken sind real: in der Angst, die sie auslösen, in psychosomatischen Wirkungen, die sie hervorrufen, in der Gesetzesmaschinerie, die sie in Gang bringen. Phantomrisiken zeigen besonders deutlich, was auch für andere Risiken gilt: Nicht wie gross Risiken tatsächlich sind, sondern als wie gross sie empfunden werden, entscheidet. Und: Die Kommunikation "präjudiziert" die Schadensentwicklung von Risiken.

Ausgewählte Publikationen - Phantomrisiken

riskVOICE

Phantomrisiken - Risiken erscheinen in neuer Gestalt

Was sind Phantomrisiken und welche Rolle spielen sie in der Gesellschaft? Antworten auf diese Fragen finden Sie in den 6 Beiträgen der riskVOICE 003
::: riskVOICE 003

Artikel

Bioworld, März 2003
::: Geld, Gene und Gespenster

 

IVW Management-Information, Juni 2002
::: Phantomrisiken: Risiken mit höheren Potenzen

 

Kontaktperson: Matthias Holenstein, Anna-Lena Köng

Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Technoparkstrasse 2 | 8406 Winterthur | Tel. +41 52 551 10 01 | Fax +41 52 551 10 09
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