Informations- & Kommunikationstechnologien | Debatten über potentielle gesundheitliche Risiken des so genannten "Elektrosmog" sind ebenso aktuell wie Fragen des Datenschutzes oder der Überwachung.

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Chancen und Gefahren der Informations- und Kommunikationstechnologien sind fortwährend in der öffentlichen Debatte. Dabei reichen die Themen von gesundheitlichen, über technische, bis hin zu rechtlichen und kulturellen Fragen. So wirft beispielsweise der Trend hin zum so genannten Pervasive Computing, also zu immer mehr unauffälligen Chips und Sensoren im Alltag, insbesondere Datenschutzfragen auf. Die rasante Verbreitung der Mobilkommunikation wiederum ist begleitet von Diskussionen über die potentiellen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder.

 

Projektreferenzen

Aufbau einer RFID-Stakeholderaufbau (2009-2011)
Neue Technologien wie RFID (Radio Frequency Identifikation) können von verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen unterschiedlich bewertet werden. Je nachdem stehen Chancen, oft aber auch Risiken im Vordergrund. Dialoge und gemeinsame Lösungsfindungen können helfen, Konfliktpotenziale frühzeitig zu erkennen und anzugehen. Vor diesem Hintergrund klärt der vorliegende Bericht zu Handen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) den Bedarf nach – und das Teilnehmerinteresse an – einer Stakeholder-Plattform zu den Chancen und Risiken von RFID ab.

Der Bericht beleuchtet die gesellschaftliche Debatte rund um RFID. Er beinhaltet eine Medienkurzrecherche sowie Experteninterviews und Empfehlungen.

::: Vollständiger Bericht [pdf, 819 kb]
::: Neue Technologien in der gesellschaftlichen Debatte - Das Beispiel RFID (EMF Spektrum, April 2011)

 

Pervasive Computing (2004-2007)
Immer mehr kleinste Computer verbreiten sich im Alltag. Sie können sich vernetzen, Daten austauschen, sich erinnern, wissen, wo sie sich befinden, sie können lernen etc. Wer darf die anfallenden Daten wie verwenden? Welche Daten könnten vermieden werden? Diese Diskussionen über Pervasive Computing sind in einer Phase, in der für alle Beteiligten noch Gestaltungsspielraum besteht.

Die Stiftung Risiko-Dialog hat deshalb schon frühzeitig einen ersten Dialog zwischen wichtigen Akteuren initiiert, Chancen und Risiken diskutiert und die Ergebnisse 2005 in ihrer Publikation "Überall und unsichtbar" veröffentlicht. Auf Grund der Erkenntnisse aus diesem PvC-Dialog I hat sie Ende 2005 einen weiter führenden Dialog initiiert. Die Stiftung Risiko-Dialog hat in Zusammenarbeit mit ICTswitzerland und der Stiftung für Datenschutz und Informationssicherheit einen mehrmonatigen, anwendungsbezogenen Dialog zur Selbstregulierung durchgeführt. 45 Personen von Unternehmen aus Industrie und Handel, dem Verkehrs-, Versicherungs- und Gesundheitswesen, kantonale und Bundesbehörden, NGOs und wissenschaftliche Institute beteiligten sich daran. Der in diesem Dialog entwickelte "Kompass für einen verantwortungsvollen Einsatz von Pervasive Computing" will Organisationen und Personen eine Orientierung geben, um mit Risiken des Computings der Zukunft umzugehen.

::: Mehr zu den Pervasive-Computing-Dialogen der Stiftung Risiko-Dialog

 

Mobilkommunikation (2003-2004)
Die Debatten über die potentiellen gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks sind weiter fortgeschritten als jene über Pervasive Computing. Die Interessengruppen haben ihre Positionen bereits bezogen, die Fronten sind zum Teil verhärtet. Die Stiftung Risiko-Dialog hat im Jahr 2004 die Debatte vertieft analysiert, eine Konfliktdiagnose erstellt, Ansätze für weiterführende Gespräche skizziert und die Ergebnisse insbesondere in ihrer «Begleitstudie Mobilkonflikt» veröffentlicht. 2007 hat sie ein Forschungsprojekt zur Risikokommunikation im Mobilfunkbereich abgeschlossen.

::: Ergebnisse des Forschungsprojekt «Modell zu Wechselwirkungen in der Risikokommunikation» im Mobilfunkbereich [pdf, 96kb]

 

Ausgewählte Publikationen

Artikel

EMF Spektrum, April 2011

::: Neue Technologien in der gesellschaftlichen Debatte - Das Beispiel RFID, April 2011

Studien
und Berichte

Aufbau einer RFID Stakeholder-Plattform
Neue Technologien in der gesellschaftlichen Debatte - Experteninterviews und Empfehlungen
Kurzbericht an das Bundesamt für Gesundheit (BAG)

::: Vollständiger Bericht [pdf, 819 kb]

 

Handlungsbedarf im Zusammenhang mit RFID-Technologie
Expertenbericht zu Handen des Bundesrats. Mitautorschaft. Empfehlungen für die Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den sicheren Umgang mit der RFID-Technologie. 2008.

::: Vollständiger Bericht [pdf, 566 kb]

riskBRIEF

Seite 2: Zur Selbstregulierung beitragen
::: riskBRIEF 3/2005 [pdf, 490kb]

 

Seite 1: Debatte über "smarte" Chips
::: riskBRIEF 4/2004 [pdf, 376kb]

 

Seite 1: Das Dilemma im Mobilkonflikt
::: riskBRIEF 2/2004 [pdf, 275kb]

 

Kontaktperson: Roman Högg

Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Hirtenweg 7 | 9010 St. Gallen | Tel. +41 52 551 10 01 | info@risiko-dialog.ch
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