
Portrait | Die Stiftung Risiko-Dialog regt dazu an, frühzeitig und interdisziplinär über technologische Neuerungen und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren.
Ziel
Die Stiftung Risiko-Dialog regt dazu an, frühzeitig und interdisziplinär über technologische Neuerungen und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren. Ihr Ziel ist es, durch das frühzeitige Gespräch zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Behörden sowie Konsumenten- und Umweltorganisationen die gesellschaftliche Risikokompetenz zu erhöhen.
Tätigkeit
Die Stiftung führt unterschiedliche Perspektiven zu Risikofragen zusammen. Hierfür beobachtet und analysiert sie Risikodebatten. Sie initiiert und leitet Dialoge. Sie forscht und berät Organisationen und Unternehmen in ihrer Risikokommunikation.
::: Überblick über Engagements, Projekte und Tätigkeiten seit 1999 [pdf]
::: Angebote
::: Veröffentlichungen
Themen
Schwerpunktthemen sind Energie- und Netzwerkrisiken sowie Risiken der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Nanotechnologien, der Naturgefahrenkommunikation sowie des Klimawandels. Daneben beschäftigt sich die Stiftung mit gesellschaftsübergreifende Risikofragen wie beispielsweise dem abnehmenden Vertrauen oder zunehmenden Sicherheitsstreben der Gesellschaft.
::: weitere Informationen
Trägerschaft
Getragen wird die Stiftung von ungebundenen Beiträgen mehrerer Schweizer Versicherungen und von gebundenen Projektbeiträgen von Bundesbehörden, Unternehmen, wissenschaftsnahen Verbänden, anderer Stiftungen sowie Konsumenten- und Umweltorganisationen.
::: weitere Informationen
Hintergrund
Die Stiftung Risiko-Dialog wurde 1989 nach den Grossunfällen Tschernobyl und Schweizerhalle gegründet. Damals wurde deutlich, dass herkömmliche Risikoanalysen allein nicht ausreichen, um bei neuen Technologien gesellschaftlich akzeptierte Wege zu beschreiten. Die damals aktuellen Ökologie-Diskussionen werden inzwischen mehr und mehr von Debatten über gesundheitliche und soziale Risiken überlagert.