Naturgefahren-Kommunikation – Dialog als Chance für die Sensibilisierung?
Dienstag, den 25. Januar 2011 um 13:16 Uhr
Ende Oktober 2010 brachte die Stiftung Risiko-Dialog an den «Feierabendgesprächen » der Raumplanungsgruppe Nordostschweiz (RPG NO) ihr Wissen ein. In zwei Vorträgen befassten sich Jörg Berlinger und Matthias Holenstein mit Fragen der privaten Vorsorge im Bereich Naturgefahren. Dabei ist die Kommunikation ein zentrales Element.
Wie die Erfahrung zeigt, reicht Sensibilisierungnicht aus, um Menschen zur Vorsorge zu bewegen. Umfassende Naturgefahren-Kommunikation, die die private Vorsorge fördert, beinhaltet ebenso die zielgruppengerechte Vermittlung von Handlungs- und Wirksamkeitswissen sowie auch die Berücksichtigung von sozialen Faktoren – beispielsweise Gruppeneffekte, Vorbilder oder Anreize.
Naturgefahren und Unsicherheiten - Herausforderung für die Kommunikation
Dienstag, den 25. Januar 2011 um 11:02 Uhr
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel gehen Experten von grösseren Schäden durch Naturgefahren wie Hochwasser, Hagelschlag oder Murgang aus. Dies stellt Fachleute oder politische Verantwortliche vor grosse Herausforderungen – gerade auch mit Blick auf die Kommunikation.
Ein offener Punkt in der aktuellen Klimadebatte ist, ob einzelnen extreme Wettersituationen bereits das Resultat des Klimawandels sind. Genau diese Frage haben sich diesen Sommer auch verschiedene renommierte Zeitungen gestellt, als sie versucht haben, die Ursachen für die extreme Hitze und Trockenheit in Russland und die Überschwemmungen in Pakistan zu erklären.