Themen :: Klima & Naturgefahren
Projekt zur Naturgefahren-Kommunikation Drucken

Chancen für Sensibilisierung und Reputation

 

Bildquelle: photocase.com © plusssIn den letzten Jahren haben Extremereignisse und die dadurch verursachten Schäden stark zugenommen. Naturgefahren sind aus dem Fachdiskurs in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Diese Entwicklung erfordert ein umfassendes Risikomanagement. Hierbei spielt die Risikokommunikation eine entscheidende Rolle.

Die Stiftung Risiko-Dialog beschäftigt sich seit Anfang 2008 in einem Projekt mit der Naturgefahren-Kommunikation in der Schweiz. Das Projekt analysiert die gesellschaftliche Naturgefahren-Debatte, ihre Akteure, Themen und Konflikte. Ein Fokus liegt auf der Rolle der Versicherer. Das erarbeitete Modell der Debatte hilft, Strategien für die zukünftige Kommunikation abzuleiten.

Interviews mit Exponenten der verschiedenen Akteurgruppen bilden die Grundlagen der Analyse der Debatte. Akteure sind
  • die öffentliche Hand,
  • Versicherer,
  • Private und Unternehmen,
  • die Wissenschaft und
  • die Medien.
Als Ergänzung dienen eine Medienanalyse und eine breite Literaturaufarbeitung.

Die Fragen, die das Projekt aufgreift, betreffen zum einen die öffentliche Risikowahrnehmung sowie die Naturgefahren-Debatte, und zum anderen die gesellschaftliche Risikobewältigung.

Risikowahrnehmung und die Naturgefahren-Debatte

  • Welche Prozesse oder Konflikte prägen die Naturgefahren-Debatte?

  • Wie nimmt die Schweizer Bevölkerung das Risiko Naturgefahr wahr?

  • Wie behandeln die Medien das Thema Naturgefahren?

  • Welche Themen stehen in der Debatte um Naturgefahren im Vordergrund?

  • Welche Akteure prägen die Naturgefahren-Debatte und welche Positionen nehmen sie ein? Welche Rolle nehmen dabei die Versicherer ein?

  • Wie nehmen sich die beteiligten Akteure gegenseitig wahr?


Gesellschaftliche Risikobewältigung
  • Wie und wer kann die Bevölkerung wirkungsvoll und glaubwürdig für Naturgefahren-Prävention sensibilisieren?
  • Welches Präventions- aber auch Konfliktpotential haben Gefahrenkarten?
  • Wie kann Prävention als Verbundaufgabe im Sinne eines public-private-partnership aussehen?
  • Wie werden sich das Versicherungssystem und die Solidarität als Konsequenz der Zunahme von Naturgefahren verändern?
  • Wie kann die Eigenverantwortung von Privaten und Unternehmen gestärkt werden?
Die Ergebnisse werden die Grundlage für weitere Projekte zum zielgerichteten und ergebnisorientierten Risikodialog zwischen allen Akteuren liefern.

 

Inhalt dieses Themenordners

::: Veranstaltungen

::: Publikationen

 

Links

Ausgewählte informative Links zum Thema Naturgefahren unterschiedlicher Interessengruppen.

::: BAFUBundesamt für Umwelt - Naturgefahren-Seite
::: PLANAT
Nationale Plattform Naturgefahren
::: SVV
Schweizerischer Versicherungsverband - Naturgefahren-Seite
::: KGVKantonale Gebäudeversicherungen
::: SF
Schweizer Fernsehen zu Überschwemmung
::: SF
Schweizer Fernsehen zu Hochwasserschutz
::: SFSchweizer Fernsehen zu Lawinen

 

Kontakt

Kontaktperson: Matthias Holenstein