8./22. Juni 2009 - Geothermie Basel: Dialog mit der Bevölkerung

Am 8. und am 22. Juni 2009 konnte die Basler Bevölkerung Hoffnungen, Befürchtungen und Erwartungen direkt mit den Verantwortlichen diskutieren und sich über das weitere Vorgehen beim Geothermie-Projekt in Basel informieren.

Kernfragen der Veranstaltungen

  • Wie stehen die Regierung und Verwaltung aktuell zum Projekt Geothermie? Wie ist das weitere Vorgehen?
  • Was untersucht die Risikoanalyse? Welche Resultate sind zu erwarten?
  • Was sind die Anliegen der Bevölkerung gegenüber dem Projekt und den Verantwortlichen?

 

Programm
Moderation: Matthias Holenstein, Stiftung Risiko-Dialog

17:30 
Begrüssung

17:45

Kurzreferate
Aktuelle Einschätzung und weiteres Vorgehen aus Sicht Regierung und Verwaltung.
Regierungsrat Christoph Brutschin
(22.06.2009), Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt / Dr. Jürg Hofer, Leiter des Amts für Umwelt und Energie Kanton Basel-Stadt (08.06.2009)
Aktuelle Einschätzung und weiteres Vorgehen aus Sicht des Schweizerischen Erdbebendienstes.
Dr. Nicolas Deichmann, Stellvertretender Leiter Schweizerischer Erdbebendienst, ETH Zürich


18:15

Dialogstationen zur Diskussion mit den Experten in Kleingruppen

Wie beurteilt Regierung und Verwaltung das Projekt?
Dr. Jürg Hofer, Leiter des Amts für Umwelt und Energie Kanton Basel-Stadt


Was ist aus Sicht des Erdbebenspezialisten zu sagen?
Dr. Nicolas Deichmann, Stellvertretender Leiter Schweizerischer Erdbebendienst,  ETH Zürich


Wie beurteilt Geopower Basel AG die Situation?
Dr. Heinrich Schwendener, Verwaltungsratspräsident Geopower Basel AG (oder Stellvertreter)


Was sagt ein Energiespezialist des Bundes zu Geothermie?
Dr. Gunter Siddiqi, Abteilung Energiewirtschaft/Sektion Energieforschung, Bundesamt für Energie

19:15 Erkenntnisse aus den Dialogstationen und Diskussion im Plenum

20:00 Apéro


Hintergrund

2009 untersucht eine Risikoanalyse die seismischen Risiken des Geothermieprojekts in Basel. Die Regierung und Verwaltung des Kantons Basel-Stadt wollte die Anliegen der Bevölkerung einbeziehen und sich aktiv mit Chancen und Risiken auseinanderzusetzen.  Dazu fanden am 8. und am 22. Juni 2009 abends Dialoge mit der Bevölkerung statt, die von der Stiftung Risiko-Dialog im Auftrag des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt [WSU] durchgeführt wurden.

Die Veranstaltungen warren ergebnisoffen und sollten keine Entscheidung über das Projekt vorwegnehmen. Sie legten eine Basis, um nach Vorliegen der Risikoanalyse ab dem Frühjahr 2010 den politischen Entscheid unter Einbezug aller Aspekte zu treffen.

 

Medieninformationen

::: Medieninformation 23. Juni 2009, Stiftung Risiko-Dialog

::: Mediengespräch 8. Juni 2009, Statement Jürg Hofer, Amt für Umwelt und Energie BS

::: Mediengespräch 8. Juni 2009, Statement Matthias Holenstein, Stiftung Risiko-Dialog

::: Medienmitteilung Kanton Basel-Stadt, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, 4. Juni 2009

::: Medienmitteilung Kanton Basel-Stadt, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, 18. Mai 2009

 

Information
Matthias Holenstein, Stiftung Risiko-Dialog, Zürcherstr. 12, 8400 Winterthur, Tel. 052 262 76 16, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen | Zürcherstrasse 12 | 8400 Winterthur | Tel. +41 52 262 76 11 | Fax +41 52 262 76 29
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