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5. Juni 2008 - Geschlossene Informationsgesellschaft?

Digitale Kultur zwischen geistigem Eigentum und offenem Zugang

NZZ Bistro, Falkenstrasse 12, 8021 Zürich

 

Die Informationsgesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass Informationen leicht verbreitet werden können und deshalb frei zugänglich sind. Ein Symbol für die Informationsgesellschaft sind die Open Source Initiativen, die kostenlosen Zugang zu Software höchster Qualität gewähren.

 

Erstmals in der Geschichte ist es einfacher, Werke zu kopieren als das Kopieren zu verhindern. Der freie Fluss der Information führt deshalb zu einer Gegenbewegung, nämlich zu einer strikteren Durchsetzung von Urheberrechten und einem verschärften Schutz von geistigem Eigentum. Könnte das Pendel so weit zurück schwingen, dass der Bestand an gesellschaftlichem Wissen zurückgeht und mächtige Informationsmonopole entstehen?

 

Programm

18.15Begrüssung
 

"Geschlossene Informationsgesellschaft? Alte Konflikte im Kontext moderner Technologien"
Referent: Julian Eckl, Informatiker und Politologe, Institut für Politikwissenschaft, Universität St. Gallen

 

"Das revidierte Urheberrecht - ein Schritt in die richtige Richtung?"
Referent: Dr. Emanuel Meyer, Jurist, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum

 Podiumsdiskussion mit den Referenten sowie Catherine Müller, Mitglied der Geschäftsleitung Verband Schweizer Presse, Donat Agosti, Präsident "Plazi" und Dr. Stefan Meierhans, Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft Schweiz GmbH
21.15Apéro

 

Das Expertenreferat in pdf-Form senden wir Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu. ::: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.