Entwicklung zur Risikodebatte
Chancen und Risiken der Informations- und Kommunikationstechnologie sind regelmässig in der öffentlichen Debatte.
- Der Trend hin zum so genannten Pervasive Computing, zu immer mehr unauffälligen Chips und Sensoren im Alltag, wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere Privacy-/Datenschutzfragen.
- Die rasante Verbreitung der Mobilkommunikation ist begleitet von Diskussionen über die potentiellen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder.
Öffentliches Konfliktpotenzial Pervasive Computing Immer mehr kleinste Computer verbreiten sich im Alltag. Sie können sich vernetzen, Daten austauschen, sich erinnern, wissen, wo sie sich befinden, sie können lernen etc. Wer darf die anfallenden Daten wie verwenden? Welche Daten könnten vermieden werden? Diese Diskussionen über Pervasive Computing sind in einer Phase, in der für alle Beteiligten noch Gestaltungsspielraum besteht.
Die Stiftung Risiko-Dialog hat deshalb schon frühzeitig einen ersten Dialog zwischen wichtigen Akteuren initiiert, Chancen und Risiken diskutiert und die Ergebnisse 2005 in ihrer Publikation «Überall und unsichtbar» veröffentlicht. Auf Grund der Erkenntnisse aus diesem PvC-Dialog I hat sie Ende 2005 einen weiter führenden Dialog initiiert. Die Stiftung Risiko-Dialog hat in Zusammenarbeit mit ICTswitzerland und der Stiftung für Datenschutz und Informationssicherheit einen mehrmonatigen, anwendungsbezogenen Dialog zur Selbstregulierung durchgeführt. 45 Personen von Unternehmen aus Industrie und Handel, dem Verkehrs-, Versicherungs- und Gesundheitswesen, kantonale und Bundesbehörden, NGOs und wissenschaftliche Institute beteiligten sich daran. Der in diesem Dialog entwickelte «Kompass für einen verantwortungsvollen Einsatz von Pervasive Computing» will Organisationen und Personen eine Orientierung geben, um mit Risiken des Computings der Zukunft umzugehen. ::: Mehr zu den Pervasive-Computing-Dialogen der Stiftung Risiko-Dialog Mobilkommunikation Die Debatten über die potentiellen gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks sind weiter fortgeschritten als jene über Pervasive Computing. Die Interessengruppen haben ihre Positionen bereits bezogen, die Fronten sind zum Teil verhärtet. Die Stiftung Risiko-Dialog hat im Jahr 2004 die Debatte vertieft analysiert, eine Konfliktdiagnose erstellt, Ansätze für weiterführende Gespräche skizziert und die Ergebnisse insbesondere in ihrer «Begleitstudie Mobilkonflikt» veröffentlicht. 2007 hat sie ein Forschungsprojekt zur Risikokommunikation im Mobilfunkbereich abgeschlossen.
::: Ergebnisse des Forschungsprojekt «Modell zu Wechselwirkungen in der Risikokommunikation» im Mobilfunkbereich [pdf, 96kb] Inhalt dieses Themenordners ::: Veranstaltungen ::: Publikationen ::: Pressespiegel Links Ausgewählte informative Links zum Thema Mobilfunk und elektromagnetische Felder unterschiedlicher Interessengruppen. Ausgewählte Links zu Pervasive Computing
| ::: m-lab.ch | Forschungsinitiative der ETH Zürich und der Universität St. Gallen | | ::: TA-Swiss | Studie der Technikfolgenabschätzung Schweiz zu Pervasive Computing [pdf, 5mb]
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