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Phantomrisiken - unberechenbare Gefahren?
Phantomrisiken sind regelmässig in den Schlagzeilen: Elektrosmog, UV-Strahlung oder Amalgam sind Beispiele dafür. Mit Phantomrisiken werden Phänomene gesellschaftlicher Ungewissheit beschrieben, mit denen Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden werden, ohne dass diese naturwissenschaftlich eindeutig nachgewiesen sind. Phantomrisiken - real und relevant In neuen Technologien, Materialien, Produkten oder Produktionsweisen werden plötzlich gesundheits- und umweltschädigende Wirkungen vermutet, obwohl diese nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht eindeutig nachgewiesen werden können. Allein dieser Verdacht kann reale Folgen haben. Phantomrisiken sind real: in der Angst, die sie auslösen, in psychosomatischen Wirkungen, die sie hervorrufen, in der Gesetzesmaschinerie, die sie in Gang bringen. Phantomrisiken zeigen besonders deutlich, was auch für andere Risiken gilt: Nicht wie gross Risiken tatsächlich sind, sondern als wie gross sie empfunden werden, entscheidet. Und: Die Kommunikation "präjudiziert" die Schadensentwicklung von Risiken. Inhalt dieses Themenordners ::: Veranstaltungen ::: Publikationen ::: Pressespiegel
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