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Liebe riskMail-Leserinnen und –Leser
2012 läuft das Kyoto-Protokoll aus. Die UN-Klimakonferenz Ende dieses Jahres in Kopenhagen wird zeigen, ob es gelingt, eine globale Klimavereinbarung für die Zeit danach zu finden. In diesem riskMail zum Klimawandel berichten wir über: ::: Entwicklungen auf dem Weg nach Kopenhagen ::: Klimawandel aus Sicht der Bevölkerung ::: Veranstaltungen, Klimapreis und Klimaspiel ::: In eigener Sache
Wir wünschen eine interessante Lektüre! Ihr Risiko-Dialog Team
ENTWICKLUNGEN AUF DEM WEG NACH KOPENHAGEN
An der UN-Klimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen müssen die Länder festlegen, zu welchen Klimazielen sie sich für die Zukunft verpflichten. ::: Konfererenz Kopenhagen
Treibhausgas-Budgets Einen neuartigen Ansatz zur Bewältigung des Klimaproblems schlägt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) vor: Zur Kontrolle der bestehenden Mechanismen sowie der Dekarbonisierungsstrategien einzelner Länder soll eine Weltklimabank eingerichtet werden. Der globale Emissionshandel, Technologiepartnerschaften sowie Kooperationen zwischen Hoch- und Niedrigemissionsländern sind zu fördern. ::: Das Gutachten
Weltweites Netzwerk für Klimadienstleistungen Das Netzwerk soll wissenschaftlich zuverlässigere Daten und Systeme für Klimaprognosen liefern. Es wird ein neues internationales Fundament für die Bereitstellung und Nutzung wissenschaftsbasierter Klimainformationen und –prognosen bilden. Der Vorschlag stammt von der Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO). ::: Mehr Informationen
Rangliste der G8-Länder „G8 Climate Scorecards“ ist eine Untersuchung, die die G8-Länder vergleicht: Bewertet wurden beispielsweise die Entwicklung der Treibhausgasemissionen seit 1990, die Erfüllung der Kyoto-Ziele oder ihr Anteil an erneuerbaren Energien. ::: Studie
Alternativer Nobelpreis für Klimawissenschaftler Der Ehrenpreis geht an den kanadischen Wissenschaftler David Suzuki für seinen Einsatz bei der Aufklärung über die Gefahren des Klimawandels. ::: Mehr Informationen
KLIMAWANDEL AUS SICHT DER BEVÖLKERUNG
62% der Befragten der Eurobarometers Spezial in der EU sehen den Klimawandel als schwerwiegendstes Problem der Menschheit. Zu wenig unternimmt die Industrie gegen die Auswirkungen des Klimawandels, finden 76% der Befragten. 64% finden, dass die Regierungen sich nicht engagieren. Auch Selbstkritik ist zu finden: Dass Bürgerinnen und Bürger nicht genug gegen den Klimawandel unternehmen, wird von 67% genannt. ::: Eurobarometer Spezial
Globale Bürgerkonferenz „WWViews on Global Warming“ Am 26. September 2009 fanden in 38 Ländern gleichzeitig Bürgerkonferenzen zum Thema „Global Warming“ statt. Die Teilnehmenden formulierten Anliegen, Ziele und Lösungsvorschläge zu Handen der Klimakonferenz in Kopenhagen. ::: Resultate
VERANSTALTUNGEN
::: Klimafest, 17. Oktober 2009, Bern Über 50 Schweizer Organisationen fordern vom Bundesrat, dass die Schweizer Delegation Resultate für einen wirksamen Klimaschutz in Kopenhagen erzielt.
::: acqua alta 09, 10.-12. November 2009, Hamburg Internationaler Kongress mit begleitender Fachmesse für Klimafolgen und Hochwasserschutz
::: KLIWA-Symposium, 3./4. Dezember 2009, Mainz Die Tagung thematisiert die Klimaveränderung und ihre Konsequenzen für die Wasserwirtschaft.
KLIMAPREIS
Projekte aus dem Zürcher Oberland gesucht Die Zürich Versicherungsgesellschaft hat einen Klimapreis lanciert. Sie reinvestiert die Rückerstattung aus den CO2-Abgaben in regionale Klima-Projekte. Der Preis ist dotiert mit 1. Rang CHF 25'000, 2. Rang 15'000, 3. Rang 10'000. Eingabefrist: 30. Dezember 2009. ::: Mehr Informationen
KLIMASPIEL
Die Spieler sind Delegierte aus allen Regionen der Welt. Gelingt es ihnen, an den Weltkonferenzen die CO2-Emissionen bis 2050 um 50 Prozent zu reduzieren? Ziel des Simulationsspieles „Cooling down!“ ist die Vermittlung von Zusammenhängen zwischen Klimawandel, Katastrophenvorsorge und Artenvielfalt. Ab 14 Jahren. ::: Mehr Informationen
IN EIGENER SACHE
Veranstaltung der Stiftung Risiko-Dialog BIOSAFETY LEVEL 4: LERNEXPEDITION SICHERHEITSLABOR - MANAGEMENT VON VIREN, BAKTERIEN UND RISIKEN 11. November 2009, 13:30 bis 18:00 Uhr im Labor Spiez
Das Labor Spiez baut das erste Sicherheitslabor der Schweiz. Es erlaubt sicheres Arbeiten mit Krankheitserregern der Stufen 3 und 4 wie Pesterregern, Ebola- oder Marburgviren. Neben bautechnischen und operativen Sicherheitsfragen stellt auch die Risikokommunikation eine grosse Herausforderung dar. Für Personen, die sich mit Biosicherheit, Bevölkerungsschutz sowie allgemeinen Risikofragen auseinandersetzen, sich aus erster Hand informieren und weiterbilden wollen. ::: Anmeldung und Information
riskBRIEF – der Print-Newsletter der Stiftung Risiko-Dialog Druckfrisch: der neue riskBrief über den Umgang mit Naturgefahren; ein Interview zu den unterschiedlichen Risikoeinschätzungen von Asiaten, Amerikanern und Europäern. Zudem: Veranstaltungshinweise und Ausstellungstipps. ::: Aktuelle Ausgabe ::: Kostenloses Abonnement |