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Liebe RiskMail-Leser, Nanotechnologien gelten als Schlüsseltechnologien für nachhaltige Innovationen. Dieses riskMail geht der Frage nach, wie der verantwortliche Umgang mit Nanomaterialien vorangetrieben werden kann und welche Ansätze der Kommunikation und des Dialogs notwendig sind, um diese neuen Technologien in der Gesellschaft zu verankern. Die folgenden Veröffentlichungen sind im Netzwerk des Bereichs Nanotechnologien der Stiftung Risiko-Dialog und der Universität Stuttgart entstanden. Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr Risiko-Dialog Team
NANOKOMMUNIKATION Der Leitfaden „NanoKommunikation – Leitfaden zur Kommunikation von Chancen und Risiken der Nanotechnologien“ zeigt die Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Kommunikation rund um die Nanotechnologien. Enthalten sind u.a. Fallbeispiele, Wahrnehmungsanalysen sowie ein Leitfaden. Zielgruppe sind kleinere und mittlere Unternehmen. Die Publikation hat die Stiftung Risiko-Dialog in Zusammenarbeit mit dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung überarbeitet und im März 2009 neu aufgelegt. Bestellformular Veröffentlichungen Hessen-Nanotech INTERNETPLATTFORM NANORISIKEN Die Plattform des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung bietet Überblickswissen und Links auf nationaler, EU- und internationaler Ebene zu den Bereichen: Definitionen, Rechtsrahmen, Risikobewertung, Risikowahrnehmung, öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation. Zusätzlich werden Links zu Akteuren und Projekten angeboten, die sich mit Risikothemen beschäftigen. Ende März 2009 wird eine neu aufgebaute Plattform aufgeschaltet. http://www.infoplattform-nanorisiken.de DEUTSCHE NANOKOMMISSION Die deutsche NanoKommission wurde Ende 2006 im Rahmen der High-Tech-Strategie der deutschen Bundesregierung als zentrales, nationales Dialoggremium geschaffen. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Unternehmen, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften, Ministerien und Behörden haben es sich zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu fördern. Nun liegt der Abschlussbericht vor. Gearbeitet wurde zu Chancen für Umwelt und Gesundheit, zu Risiken und Sicherheitsforschung sowie zu Prinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien. Abschlussbericht der NanoKommission
NANOMEDIZIN – CHANCEN UND RISIKEN Anwendungen von Nanotechnologien in der Medizin geben Anlass zu grossen Hoffungen. Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung entstand die Studie „Nanomedizin – Chancen und Risiken“, die aktuelle Anwendungsfelder diskutiert. Im Mittelpunkt stehen Systeme zum Transport von Wirkstoffen, Ansätze in der Krebsforschung, Implantate, Diagnostik, Filtration, und Oberflächenbeschichtungen. Für jeden Anwendungsbereich werden die Potenziale beschrieben und Risikofragen sowie ethische und soziale Implikationen erörtert. NANOTECHNOLOGIEN: WAS VERBRAUCHER WISSEN WOLLEN Die Universität Stuttgart führte 2008 einhundert qualitative Interviews mit Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland und der Schweiz durch. Überraschendes Ergebnis: Obwohl die Mehrheit ihren eigenen Wissenstand als niedrig einstuft, kennen die Befragten im Durchschnitt bereits 7 bis 8 Anwendungen. Medizin, Oberflächenbeschichtungen, Lebensmittel und der Automobilbereich sind die Spitzenreiter im Bekanntheitsgrad. Insgesamt ist die Stimmung positiv aber schon 87% der Befragen nennen von sich aus verschiedene Risikothemen. Die Konsumentinnen und Konsumenten erwarten ein ausgewogenes Informationsangebot zu den Chancen und Risiken. Die Studie gibt Hinweise, wie ein solches Informationsangebot gestaltet werden sollte. Studie 'Was Verbraucher wissen wollen' Verbraucherzentrale Bundesverband NANOTECHNOLOGIEN IM BEREICH LEBENSMITTEL UND KOSMETIK Im Zentrum des aktuellen Berichts des International Risk Govenance Councils (IRGC) zur Nanotechnologie stehen Anwendungen im Lebensmittel- und Kosmetikbereich. Themen sind Definition und Terminologie, verschiedene Anwendungsbereiche, die öffentliche Wahrnehmung, der regulatorische Rahmen, Strategien zur Risikobewertung sowie ein Vergleich verschiedener Codes of Conduct. Bericht 'Risk Governance of Nanotechnology Applications in Food and Cosmetics'
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