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riskMail 1/2008

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Wachstum des Internets und die zunehmende Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft haben eine eigentliche Informationsgesellschaft entstehen lassen. Der Fortschritt der
Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) fordert sowohl im privaten als auch wirtschaftlichen Alltag heraus. Dieses riskMail greift Chancen und Risiken rund um die Informationsgesellschaft auf.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen,


Ihr Risiko-Dialog Team

 

INFORMATIONSGESELLSCHAFT - ICT ZUM NUTZEN ALLER

Die Schweiz liegt im internationalen Vergleich bei der Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) an der Spitze. Mit der "Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz" verfolgt der Bundesrat das Ziel, die ICT rasch, koordiniert und zum Nutzen aller einzusetzen. Auch in der EU existieren zahlreiche Initiativen, um ICT gezielt nutzen zu können. Eine führende Rolle bei der Ausgestaltung der weltweiten Wissens- und Informationsgesellschaft soll gesichert werden.


::: Jahresbericht 2007 zum Stand der bundesrätlichen Strategie "Informationsgesellschaft" [pdf, 544kb]
::: Aktuelle Tätigkeitsbereiche der EU "Informationsgesellschaft"

 

INFORMATIONSGESELLSCHAFT KONTROVERS

Die gesellschaftlichen Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft werden in Wissenschaft und Politik kontrovers diskutiert. ICT gelten als Innovationsmotor der Wirtschaft, Quelle des Wohlstands und Basis für eine Wissensgesellschaft. Daneben werden aber auch Aspekte wie Gefährdung der Privacy, Entstehung einer digitalen Kluft sowie Abhängigkeit von kritischen Infrastrukturen thematisiert.

::: EPTA-Studie: ICT und Privacy in Europe; Walter Peissl, ITA Wien, 2007
::: Jahresbericht Informationsgesellschaft 2007 der Europäischen Gemeinschaft [pdf, 1.8mb]
::: Wissensgesellschaft 2.0 - Hans Fischer, ICT-Jahrbuch 2007 [pdf, 197kb]
::: The Pew Global Attitudes survey 2007 - Chapter 8: Computer and Technology

 

INFORMATIONSGESELLSCHAFT IN ZUKUNFT

Begegnen wir uns in Zukunft nur noch virtuell? Werden die Alltagsgegenstände smarter sein als wir? Die einen träumen von einer umfassenden Informatisierung der Welt, welche neue Möglichkeiten und Unterstützung in Beruf und Alltag bieten. Andere befürchten den Verlust der Privatsphäre und die Zunahme der Komplexität im alltäglichen Leben. Zu diskutieren geben ausserdem heute und in Zukunft ethische Aspekte der Informationsgesellschaft.


::: Allgegenwärtige Informationsverarbeitung - Technologietrends und Auswirkungen des Ubiquitous Computing; Friedemann Mattern, ETH Zürich, 2008 [pdf, 157kb]
::: Future of Privacy / Zukunft von Netz und Gesellschaft; Ralf Bendrath, Uni Bremen, 2008
::: UNESCO Konferenz 2007 Strasbourg: Ethics and human rights information society

 

VERANSTALTUNGSTIPPS AUS DER REIHE "VERLETZLICHKEIT DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT"

Wie geht die Gesellschaft mit der zunehmenden Abhängigkeit von Computern und Internet um? Mit welchen Szenarien beschäftigen sich Experten im Bereich der digitalen Archivierung und der Open Source?
Solchen Fragen geht die Veranstaltungsreihe der Stiftung Risiko-Dialog und der Empa im Rahmen der informatica08 nach. Interessierte Laien und Fachleute diskutieren Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft.

Pergament oder Elektronik: Hat die Vergangenheit noch Zukunft?
Donnerstag, 8. Mai 2007, 18.15 - 21.15 Uhr, NZZ Bistro, Zürich

Geschlossene Informationsgesellschaft? Digitale Kultur zwischen geistigem Eigentum und offenem Zugang.
Donnerstag, 5. Juni 2008 18.15 -21.15 Uhr, NZZ Bistro, Zürich


::: Information und Anmeldung...

 

BUCHTIPPS

::: "Die Verselbständigung des Computers", Kündig, A. Bütschi, D. (Hrsg.), 2008.

::: "Informationelles Vertrauen für die Informationsgesellschaft", Klumpp, D., Kubicek, H., Rossnagel, A. Schulz, W. (Hrsg.), 2008

 

NOCH WENIGE PLÄTZE VERFÜGBAR:

20. Mai 2008, 8.15 - 13 Uhr ENERGY TRADING: HARTE FAKTEN, INTUITION UND FORTUNA

Die Lernexpedition zum Stromhandel bietet Einblick in die konkrete Praxis des europäischen Stromhandels und in das Risikomanagement eines führenden Stromhändlers. Sie beleuchtet mögliche Interessenskonflikte zwischen dem Handel im liberalisierten Strommarkt und einer sicheren Stromversorgung.